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18.10.06 - PlayStation2: Weitere Kontroverse um "Bully"

geschrieben von Sascha Gläsel um 12:05 Uhr.

Rockstars Bully, welches in Europa unter dem Namen Canis Canem Edit veröffentlicht wird, sorgt weiter für kontroverse Debatten. Nachdem in den USA ein Versuch gescheitert war, die Auslieferung des Titels gerichtlich untersagen zu lassen, hat jetzt ein großer Händler in Großbritannien erklärt, er werde das Spiel nicht in seinen Läden anbieten. Betroffen sind die zu DSG International gehörenden PC World, Currys und Dixons. Man sähe durch das Spiel sein Image eines familinefreundlichen Händlers gefährdet. Aus ähnlichem Grunde hat der Händler in der Vergangenheit auch Manhunt und Hitman nicht in seinen Filialen verkauft.

Andere britische Händler werden Canis Canem Edit dagegen in ihr Sortiment aufnehmen. Woolworth zum Beispiel erklärte, man habe keine Problem den in Großbritannien ab 15 Jahre freigegebenen Artikel anzubieten, werde aber gleichzeitig dafür Sorge tragen, dass jüngere Spieler kein Exemplar des Games vom Verkaufspersonal ausgehändigt bekommen.

Canis Canem Edit spielt an einer Schule, wo sich der 15-jährige Jimmy Hopkins sich unter anderem nicht mehr von anderen Schülern drangsalieren und einschüchtern läßt und sich auch mit Gewalt zum Beispiel mit einem Baseballschläger zur Wehr setzt. Die USK hat dem Spiel die Alterseinstufung "Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG" gewährt. 

Quelle: GameSpot.com; Gamesindustry.biz

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